Die Kieferorthopädie ist eine Behandlung, die darauf abzielt, schiefe Zähne zu korrigieren, Zahnlücken zu schließen und Beseitigung von Fehlstellungen aufgrund von Wachstumsunterschieden zwischen den Kiefern auszugleichen. Es ist umgangssprachlich bekannt als Zahnspangenbehandlung. Metallspangen, Porzellanspangen und transparente Plaques sind die häufigsten allgemein angewandte Behandlungstechniken. Eine kieferorthopädische Behandlung dauert im Durchschnitt 1,5-2 Jahre.
Obwohl das ideale Alter für den Beginn der Behandlung mit 12 Jahren angegeben wird, ist es notwendig, früher einzugreifen.
Patienten mit einigen Kieferwachstumsproblemen (Fälle, in denen der Ober- oder Unterkiefer zu weit vor- oder zurücksteht). Wenn bei diesen Patienten nicht rechtzeitig eingegriffen wird, kann später ein chirurgischer Eingriff (orthognathe Chirurgie) erforderlich werden.
Metallspangen: In der Kieferorthopädie ist diese Form der Behandlung die am meist verwendete. Zahnspangen in der Kieferorthopädie. Obwohl es die von den Ärzten am häufigsten bevorzugte Zahnspange ist, wollen sie viele Patienten nicht wegen des grauen Aussehens.
Trotzdem ist diesen Orthesensystemen kostengünstig und kann auch schnell durchgeführtwerden.
Porzellan-Zahnspangen werden in den letzten Jahren aufgrund ihrer Ästhetik den Metall-Zahnspangen bevorzugt.
Ein Vorteil ist die weiße Farbe und ein weniger auffälliges Aussehen. Die Behandlungszeit mit Porzellan-Zahnspangen dauerte früher etwa 6 Monate länger als bei den Metallbrackets, aber die Porzellan-Zahnspangen wurden technologisch weiterentwickelt, so dass es inzwischen keinen großen Unterschied mehr gibt.
Transparente Plaques: Patienten, denen das Vorhandensein von Metall und Porzellan unangenehm ist, werden Brackets als transparente Plaques angeboten. Obwohl es nicht für jeden Patienten geeignet ist, ist es heute für viele Patienten eine gute Behandlungsoption. In unserer Klinik können Patienten, die eine kieferorthopädische Behandlung ohne Zahnextraktion erhalten normalerweise auch diese Plaques bekommen.
Bei den Patienten werden vorab die intraoralen Bedingungen anhand von intraoralen Messungen und einem Kamerasystemen gescannt. Anschließend werden die Brackets patientenspezifisch digital hergestellt. Die Dauer der Behandlung unterscheidet sich zwar von Person zu Person, jedoch ist diese kieferorthopädische Behandlungsmethode nicht wesentlich anders als die einer Behandlung mit einer normalen Zahnspange.
